Presseberichte

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Jubiläumsveranstaltung

100 Jahre Sorgende Gemeinschaft
Sorgendes Miteinander
Sorgendes Füreinander

Unter diesem Motto stand das große Jubiläumsfest des Wilhelmsdorfer Fördervereins Miteinander-Füreinander am Freitag, dem 17. Oktober.

100 Jahre soll dieser Verein schon alt sein? Ja und nein. Natürlich hieß der Verein nicht von Anfang an so, gegründet wurde er 1914 als Krankenpflegeverein von der evangelischen Brüdergemeinde, die sich für die sozialen Probleme im Ort zuständig fühlte. Doch nach und nach übernahmen zunehmend Staat, Land und Kommunen die Aufgaben der Kirchen. Mit der Einrichtung von Sozialstationen änderte sich die Situation grundlegend. Nun spielten Kostenfaktor und Bürokratisierung eine dominierende Rolle. Das Zuhören und Zeit für den Mitmenschen zu haben trat in den Hintergrund.
Damit war eine andere Art von Verein notwendig geworden, nicht mehr die professionelle Pflege war seine Aufgabe, sondern ihre Ergänzung durch ehrenamtliche Mitarbeiter/innen, die Menschen in schwierigen Lebenssituationen beistanden.
Deswegen entstand 1998 als Nachfolgeverein der Förderverein Füreinander-Miteinander, um einen Beitrag zum Erhalt der Lebensqualität der Wilhelmsdorfer Bevölkerung im Alter und anderen schwierigen Momenten zu leisten. Er kann also mit Recht heute auf eine 100-jährige Geschichte zurückblicken und sein Jubiläum feierlich begehen.

Und da man ja ungern alleine feiert, waren aus diesem Anlass über 100 Gäste am Freitag in den Wilhelmsdorfer Bürgersaal gekommen. Es wurde -wie es sich ja zum Feiern gehört – ausgiebig getafelt, „ geschwätzt", aber auch zugehört, immer wieder den schwungvoll vorgetragenen Liedern von Frau Elsäßer und den verschiedenen Ansprachen von Vertretern der Gemeinde, Kirchen und der ARBES ( Arbeitsgemeinschaft des bürgerschaftlichen Engagements in Baden-Württemberg).

Alle diese Redner gratulierten dem Verein zu seinem langjährigen Bestehen, drückten ihre Anerkennung für die geleistete Arbeit aus sowie den Dank dafür, verbunden mit vielen guten Wünschen für die Zukunft. Manche brachten sogar ein Geschenk mit, so Bürgermeister Dr. Gerstlauer, dem bei der Ankündigung seines Geschenkes ein kleiner Versprecher unterlief, aus 1000 Euro machte er, sehr zur Erheiterung des Publikums, 100 000 Euro.
In seiner sehr persönlichen Ansprache zitierte Pfarrer Ahlfeld Jesaja 58:" Wenn du dich auf den Weg zum Menschen machst, geht Gott segnend hinterher". Sein Geschenk war genau dieser Segenswunsch für die zukünftige Arbeit des Vereins.
Denn immer wieder neue Aufgaben warten auf ihn in einer sich ständig verändernden
Lebenswelt, wie der Vorsitzende des Vereins, Herr Amend, in seinen Schlussworten betonte.
Doch was wäre ein Verein ohne aktive, zur Mitarbeit bereite, Mitglieder?

                                 

Deswegen stand am Schluss auch die Ehrung einiger besonders verdienter Mitglieder, nämlich von Herrn Dr. Gerstlauer, der seit 1997 im Vorstand ist und wertvolle Impulse zur Umstrukturierung des Vereins gab, des Ehepaares Keppler, das sich zahlreiche Verdienste erworben hat, als Mitbegründer, Kassier und/oder Vorstand, sowie von Frau Rose-Marie Duelli und Frau Iris Ziegler, die als Vorstandsmitglieder dem Vorsitzenden durch ihre engagierte Mitarbeit seine Aufgabe sehr leicht machen.

Dank galt auch drei jungen Männern aus der Einrichtung Haslachmühle, die mit großer Hingabe die Gäste bedienten, auch das ein Zeichen dafür, dass dieser Verein ein echtes Miteinander-Füreinander lebt.
Wer sich mehr Informationen verschaffen möchte: Es liegt eine Festschrift auf, an der Herr Keppler maßgeblich beteiligt war, die man über den Verein im Rathaus Wilhelmsdorf beziehen kann.

Dorothea Schmolze

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Eröffnung der Ausstellung "Blaue und graue Tage"

                                   

Das Thema ALZHEIMER ist momentan in aller Munde, besser gesagt in den Medien auf allen Seiten präsent. Seit in der Öffentlichkeit bekannt wurde, dass der ehemalige Manager von Schalke 04, Rudi Assauer, daran leidet, wird dieser Krankheit  verstärkte Aufmerksamkeit zuteil. Auch die Süddeutsche widmete vor kurzem der  neuen „Volkskrankheit“ Alzheimer fast die ganze Seite 3.

Somit liegt Wilhelmsdorf mit der Ausstellung Blaue und  graue Tage voll im Trend, die Fotografien aus dem Alltag von vier Ehepaaren zeigt, bei denen ein Partner unter Alzheimer leidet. Eröffnet wurde die Ausstellung am Donnerstag, den 26. Januar 2012, im Bürgersaal der Gemeinde Wilhelmsdorf mit Beiträgen verschiedener Redner, musikalischen Einlagen von Matthias Schmidt und einem kleinen Sektempfang.

Wie Frau Duelli, stellvertretende Vorsitzende des Fördervereins Miteinander-Füreinander und Sozialberaterin von Zuhause Leben,  Caritas Bodensee-Oberschwaben in ihren Begrüßungsworten ausführte, soll diese Ausstellung vor allem dazu dienen, den Bereich  Demenz zu enttabuisieren und den Menschen die Ängste  im Umgang mit dieser Krankheit zu nehmen.

Wilhelmsdorf ist geradezu prädestiniert als Austragungsort für eine solche Ausstellung, da hier bereits sehr früh das Zusammenleben behinderter und nicht behinderter Menschen ganz selbstverständlich praktiziert wurde.

Der Förderverein Miteinander-Füreinander, der mit Unterstützung  der Gemeinde Wilhelmsdorf diese Ausstellung präsentiert, hat sich in dieser Hinsicht schon vielfältig engagiert und eine Reihe von Angeboten zur Unterstützung der Betroffenen ins Leben gerufen.

Für die Gemeinde ihrerseits ergriff  der „Hausherr“ Bürgermeister Dr. Gerstlauer das Wort und fand dabei die ausgesprochen treffende Formulierung, dass diese eindrucksvolle Ausstellung einen Graubereich in unserer Gesellschaft aufhelle, sie öffnet uns die Augen für dieses Krankheitsbild,  aber auch für die enorme Leistung der pflegenden Angehörigen. Das Leben mit einem demenzkranken Angehörigen stellt  diese  manchmal vor eine äußerste Zerreißprobe.

Wilhelmsdorf ist bereits die 23. Station dieser Ausstellung. Ursprünglich war dieses Projekt, das vor etwa  zwei Jahren begann, nur für ein halbes Jahr gedacht, aber für 2012 sind bereits alle Termine ausgebucht und für 2013 liegen schon einige Anfragen vor. Das beweist ganz klar die Qualität und Notwendigkeit dieser Ausstellung.

Auch die von Herrn Föll, dem Sprecher der Landesvertretung Baden-Württemberg der Techniker Krankenkasse, genannten Zahlen und Aspekte unterstreichen letzteres. Es gehöre zu den großen Zukunftsaufgaben in der Gesundheitspolitik für die Demenzpatienten eine gute Pflege auf solider finanzieller Basis zu gewährleisten. 70 % der für die Betreuung von Alzheimer-Patienten entstehenden Kosten werden heute von den Familien getragen.

Frau Hartmann von der Alzheimer Gesellschaft Baden Württemberg, die der eigentliche Organisator dieser Ausstellung ist, dabei aber finanzielle Unterstützung von der Techniker Krankenkasse erhielt, erzählte, wie die Idee dazu geboren wurde und wie und warum die Fotografin Claudia Thoelen sich mit dem Thema Demenz befasste. Anhand einzelner Bilder erklärte sie den grauen Alltag der Betroffenen und die blauen – schönen – Momente, so z.B. wenn ein demenzkranker Mann zu seiner Frau sagt: „Du bist aber ein hübsches Mädchen. Leider muss ich dich enttäuschen, ich bin schon verheiratet.“ Was sich die Angehörigen und mit ihnen die Veranstalter von dieser Ausstellung versprechen, ist, dass ihre gesellschaftliche Isolierung durchbrochen , dass die Scheu im Umgang mit Demenzkranken abgebaut wird, dass mehr Toleranz und Verständnis entstehen.

„Diese Bilder rühren mich zutiefst an, es spricht so eine große Liebe daraus, es zeigt dieses Aufeinander-angewiesen-sein im Alter. Zwischen den dargestellten Menschen fließt etwas. Es entsteht eine Stimmung ohne Worte. Es setzt etwas in mir in Bewegung“,  so der Kommentar einer Besucherin. Besser kann man die Wirkung dieser Bilder wohl nicht beschreiben.

Es wäre wünschenswert, wenn viele Menschen die Zeit finden, sich diese Ausstellung anzuschauen.

Am 10. Februar 2012 zeigt das "Kino" in der Scheune Wilhelmsdorf in diesem Zusammenhang den Film:

An ihrer Seite.  Der Film der preisgekrönten kanadischen Schauspielerin und Regisseurin Sarah Polley handelt von der Kraft der Erinnerung und einer Liebe, wie sie erst durch ein langes gemeinsames Leben voller Höhen und Tiefen entstehen kann. Eine Hommage an die sensationelle Julie Christie - erzählt mit beeindruckender Einfühlsamkeit, leiser Ironie und ohne einen Hauch von falschem Kitsch.

 

Die Ausstellung ist vom 26.Januar - 14. Februar 2012 zu den üblichen Sprechzeiten des Rathauses geöffnet:

Montag -Freitag von 8.00 - 12.15 Uhr

Montagnachmittag von 14.00 - 16.00 Uhr

Donnerstagnachmittag von 15.00 - 18.00 Uhr.

Zusätzlich kann sie am 12. Februar 2012 von 10.30 - 12.00 Uhr angesehen werden.

 
Dorothea Schmolze

 

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Mitgliederversammlung des Fördervereins Miteinander - Füreinander  e.V.
am 07.03.2008

 (Veröffentlichung im Mitteilungsblatt der Gemeinde Wilhelmsdorf am 20.03.2008)

Von den Alphornbläsern des Schwäbischen Albvereins der Ortsgruppe Wilhelmsdorf imposant eröffnet wurde die Mitgliederhauptversammlung 2008 des Fördervereins Miteinander – Füreinander e.V. -Begleitung in Alter und Krankheit. Wieder einmal zeigten über 60 Vereinsmitglieder ihr aktives Interesse an den für zahlreiche Bürger wertvollen
Hilfsangeboten des Fördervereins im Laufe des vergangenen Jahres. Schülerinnen aus dem Vereinsprojekt „Jugendliche helfen Senioren“ sorgten, wie auch in den vergangenen Mitgliederversammlungen für das kulinarische Wohlergehen der anwesenden Mitglieder im Wilhelmsdorfer Bürgersaal.

Ute Amend berichtet zu den mittlerweile sehr vielfältigen Vereinsaktivitäten. Es lässt sich hierbei zusammenfassend feststellen, dass Miteinander – Füreinander e. V. konstant gute Hilfe in unserer Gemeinde leistet und somit auch nicht
mehr wegzudenken ist. In 2008 darf der Verein auf stattliche 10 Jahre Gemeindearbeit zurückblicken, was natürlich
Anlass bietet für Jubiläumsaktionen. Daher wird für Herbst 2008 eine Vortragsreihe zu verschiedenen die Vereinsarbeit betreffenden Themen geplant. Wir werden diese natürlich rechtzeitig hier im Mitteilungsblatt und auf unserer Homepage ankündigen.

Neu im vergangenen Jahr war die Unterstützung des Vereins bei dem in Wilhelmsdorf durchgeführten Deutsch- und Integrationskurs für Frauen aus muslimischen Herkunftsländern. Bürgermeister Dr. Hans Gerstlauer hebt diesen Kurs
als ein bedeutsames und erfolgreich verlaufenes Projekt heraus.

Insgesamt hat Miteinander- Füreinander e. V. wieder eine sehr erfolgreiche und solide Arbeit geleistet. Dies erkennen
auch die Kassenprüfer Herr Arnold und Herr Hagen, die ihr Lob aussprechen.

Veränderungen sind in der künftigen Zusammensetzung des Vereinsvorstands zu verzeichnen. Ute Amend gibt ihren
seit November 2002 ausgeführten Vorstandvorsitz ab an Ingeborg Seibold aus Esenhausen. Frau Amend wird aber
weiterhin dem Vereinsvorstand angehören. Rose-Marie Duelli dankt Ute Amend für ihr überdurchschnittlich großes Engagement, das sie in all den Jahren in diese Aufgabe investiert hat.
 
Auch Lisa Marquitan wird im neu gewählten Vereinsvorstand nicht mehr aktiv sein können, da sie sich ihrer wichtigen Aufgabe in der Hospizgruppe in Wilhelmsdorf mehr widmen möchte.
 
Alle Vereinsvorstände und Mitglieder wünschen Ingeborg Seibold ein erfolgreiches Gelingen in ihrer neuen verantwortungsvollen Position.

Der neugewählte Vereinsvorstand von Miteinander – Füreinander e. V.

           

v.l.: Dorothee Walz, Gisela Riedinger, Erich Oelhaf, Traudl Ziegler, Peter Ziegler, Anna Müller, Dr. Hans Gerstlauer,
Ingeborg Seibold, Rose-Marie Duelli, Ute Amend, Iris Ziegler, Winfried Arnold und Raimund Hagen (Kassenprüfer),
Ruth Specht

Martin Hahn
Öffentlichkeitsarbeit Miteinander – Füreinander e. V.

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MITEINANDER  – FÜREINANDER: Mit Träumen beginnt die Realität

(Veröffentlichung im Mitteilungsblatt der Gemeinde Wilhelmsdorf am 06.12.2007)

Bei einem gemeinsamen Abend tauschten sich dieser Tage die aktiven ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Fördervereins Miteinander – Füreinander Wilhelmsdorf e. V. aus. So bekam jeder Einblick in die verschiedensten Hilfen und Aktivitäten der mittlerweile wahrhaft vielfältigen Angebote für hilfebedürftige Menschen unserer Gemeinde. In adventlichem Ambiente berichteten die jeweils Verantwortlichen über Angebote für Bürger und Senioren, wie „Freizeit ohne Koffer“, gemeinsames Singen, Vorlese-Nachmittage, gemeinsamer Mittagstisch, Jugendliche helfen Senioren, Spiele-Nachmittage, Betreuungsgruppe für Menschen mit Demenz, Nachbarschaftshilfe, „Kaffeetass und Kuchenstück“ und das Bügerbüro.
Nennenswert sind hier auch regelmäßig stattfindende Veranstaltungsreihen, die Miteinander – Füreinander mitorganisiert, wie beispielsweise die zwei diesjährig stattgefundenen Info-Abende zum Thema „Schlaganfall“. Hier berichteten Betroffene und professionelle Helfer zu Schlaganfall-Prophylaxe, Erste-Hilfe und Nachsorge bei einem Schlaganfall. Karin Geffers hat hierzu sowohl als Betroffene als auch Leiterin und Gründerin der Schlaganfall-Selbsthilfegruppe in Ravensburg sowie Leiterin der Schlaganfall-Infostelle im Elisabethen-Krankenhaus in Ravensburg hautnah berichtet. Zudem beinhaltete die Veranstaltung informative medizinische Beiträge von Dr. med. Thomas Staudacher (St. Elisabeth-Krankenhaus) und Dr. med. Johannes Paul Lamprecht sowie von Vertreterinnen verschiedener Nachsorgebehandlungen wie Physiotherapie, Ergotherapie und Logopädie und psychologische Beratung.

Im nächsten Jahr kann der Verein auf 10 Jahre bewährte Hilfen zurückblicken. Ein Grund zum Feiern!

5 Jahre Bürgerbüro
Einen Grund zum Feiern bereits in diesem Jahr hat eine bedeutende Säule von Miteinander-Füreinander, das Bürgerbüro „Bürger helfen Bürgern“. Seit Mai 2002 engagieren sich seit nunmehr 5 Jahren mittlerweile 9 MitarbeiterInnen für die unterschiedlichsten Belange und Hilfebedarfe von Bürgern der Gemeinde. Da sucht zum Beispiel eine ältere alleinstehende Bürgerin einen Partner für gelegentliche Spieleabende. Ein nicht mehr so mobiler Herr sucht einen Helfer für Gartenarbeiten oder zum Schneeräumen im Winter. Kleinere handwerkliche Dienste werden gesucht und angeboten. Hilfestellung bei der Bedienung des Computers und Zugang in das moderne Medium „Internet“ und vieles mehr könnte hier noch genant werden.
Das Bürgerbüro hilft hierbei, dass Hilfesuchende Helfer finden.

Anstoß für die Gründung des Bürgerbüros war die Überlegung, dass es Menschen in der Gemeinde gibt, die aus verschiedensten Gründen manche Arbeiten nicht alleine ausführen können oder die alleine sind. Parallel gibt es Menschen, die gern bereit sind, ihre Kraft, Fähigkeiten und Zeit für sinnvolles Tun zur Verfügung zu stellen. Da schien es den Mitarbeitern von Miteinander – Füreinander doch ganz logisch, dass man diese Menschen zusammenführen kann und muss. Also ward die Idee des Bürgerbüros geboren.

Das neueste Angebot seit März 2006 des Bürgerbüros ist die Tagesmüttervermittlung als Außenstelle der Tagesmüttervermittlungsstelle der Caritas in Ravensburg.

Kontaktzeiten Bürgerbüro:
Saalplatz 7, Rathaus (Erdgeschoss)
07503 / 921 136
Persönlich erreichbar im Rathaus
dienstags von 10:00 Uhr bis 11:30 Uhr
donnerstags von 16:30 Uhr bis 18:00 Uhr

Außerhalb der persönlichen Kontaktzeiten können Sie Ihre Anfrage bzw. Ihr Angebot auf unserem Anrufbeantworter (Mail-Box) hinterlassen. Wir rufen Sie zurück.

Miteinander – Füreinander auch im Internet unter:
www.miteinander-fuereinander-wilhelmsdorf.de
 


            


Die MitarbeiterInnen des Bürgerbüros von links: Iris Ziegler, Hanne Keppler, Gotthold Keppler, Rose Barth, Robert Wiedmayer, Annemarie Vogel, Dororhea Abengowe, Waltraud Schuber, Erika Viertel


Martin Hahn
Öffentlichkeitsarbeit Miteinander – Füreinander e. V.

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Mitgliederversammlung des Fördervereins Miteinander - Füreinander  e.V. 
am 23.03.2007

(Veröffentlicht im Mitteilungsblatt der Gemeinde Wilhelmsdorf am 05.04.2007)

55 Mitglieder und Gäste durfte der Förderverein Miteinander – Füreinander e.V. - Begleitung in Alter und Krankheit- zur diesjährigen Mitgliederhauptversammlung im Wilhelmsdorfer Bürgersaal begrüßen.

Als „warming-up“ für das informationsreiche Nachmittagsprogramm animiert Winfried Stromm die anwesenden Gäste gekonnt mit mehrstimmigen Frühlingsvolksliedern.

 Ute Amend moderiert in ihrer Funktion als erste Vorsitzende des Vereinsvorstands die Versammlung und gibt einen Gesamtüberblick zu den zahlreichen Vereinsaktivitäten bzw. bisher bestehenden helfenden Angeboten. 11 neue Mitglieder sind seit der letzten Mitgliederversammlung im November 2006 beigetreten. In der „Nachbarschaftshilfe“ unter der Leitung von Hannelore Kuhn sind 13 Mitarbeiterinnen in ständigen helfenden und begleitenden Einsätzen unterwegs. Die Anfragen bei der Nachbarschaftshilfe steigen stetig. Auch das „Bürgerbüro“, geleitet von Hanne Keppler, erfreut sich steter Anfragen. Das Bürgerbüro vermittelt erfolgreich Helfer an Hilfesuchende, so u. a. auch die Vermittlung von Tagesmüttern. 10 Mitarbeiterinnen arbeiten im Team des Bürgerbüros. Die Öffnungszeiten des Büros sind im Mitteilungsblatt zu ersehen. Das Team der „Betreuungsgruppe für Menschen mit Demenz“ unter der Leitung von Robert Wiedmayer erfreut sich weiterhin positiver Resonanz. Die Gruppe trifft sich Mittwochnachmittag von 14.00 bis 17.00 Uhr im Gemeindehaus der Brüdergemeinde. Menschen mit Demenz erfahren hier einen gemütlichen abwechslungsreichen Nachmittag und pflegende Angehörige erfahren ein Stück Alltagsentlastung. Auch die von Herrn Wiedmayer organisierte „Freizeit ohne Koffer“ war im vergangenen Jahr mit 22 Teilnehmern wieder ausgebucht.  Im Projekt „Jugendliche helfen Senioren“ sind derzeit 6 Jugendliche der Gemeinde aktiv. Ute Amend begleitet die Jugendlichen und betont den freundlichen Umgang und das große ehrenamtliche Engagement der Jugendlichen. Positive Rückmeldungen und strahlende Augen der von den Schülern begleiteten Senioren bestätigen den Erfolg dieser Initiative. Wie in den vergangenen Jahren beteiligen sich die Jugendlichen auch dieses Jahr wieder tatkräftig bei der Bewirtung der Gäste der Mitgliederversammlung. Auch die regelmäßig in der Seniorenwohnanlage stattfindenden kulturellen Angebote „Singen“ (vtl. Winfried Stromm), „Vorlesenachmittag“ (vtl. Hanne Lutz) und der „Spielenachmittag“ (vtl. Gerda Metzger u. Annemarie Vogel) erfreuen sich großer Beliebtheit bei den Seniorinnen und Senioren unserer Gemeinde. „Ohne Moos nix los“ – Ute Amend betont mit diesem Sprichwort, dass all diese wertvollen Angebote auch finanziert werden müssen. Dies ist dankenswerterweise gesichert durch die Jahresbeiträge der Vereinsmitglieder sowie der Spenden u. a. vom Lions-Club, Gewerbeverein und der Unterstützung durch die Gemeinde. Gotthold Keppler berichtet zum letzten Mal in seinem Amt als Kassenführer zur Bilanz des Vereins im Rechnungsjahr 2006. Künftig wird sein Nachfolger Peter Ziegler an dieser Stelle berichten. Zum ersten Mal verzeichnet der Verein einen leichten Verlust in der Jahresbilanz (Einnahmen: 31.000 Euro; Ausgaben: 33.300 Euro). Dies muss aber in keinster Weise beunruhigen, da auch künftig die Finanzierung der Vereinsprojekte gesichert ist. Frau Amend dankt Herrn Keppler für seine vorbildliche langjährig geleistete Arbeit für den Verein! Kassenprüfer Herr Arnold lobt, wie auch in den vergangenen Jahren, die seriöse und äußerst gewissenhafte Kassenführung und Berichterstattung von Herrn Keppler. Herr Arnold führt anschließend die Entlastung des Vereinsvorstands und der Kassenführung bei einstimmiger Zustimmung der Mitglieder durch. Frau Amend dankt dem ausscheidenden Herrn Pfr. Dr. Karl Knauß für seine wertvolle Arbeit und Beratung als Vorstandmitglied. Seine Nachfolge wird Frau Specht antreten. Ihren Dank richtet Frau Amend auch an Herrn Duelli für die ehrenamtliche Gestaltung und Betreuung der Homepage des Vereins (www.miteinander-fuereinander-wilhelmsdorf.de) sowie an Herrn Dr. Gerstlauer für die wohlwollende Unterstützung durch die Gemeinde und an alle Mitglieder und Unterstützer des Vereins.

Als letzten Programmpunkt der Tagesordnung berichtet Herr Hartl in seiner Funktion als Pflegedienstleitung der Seniorenanlage in Wilhelmsdorf über das neue „Wohngruppenkonzept“, das derzeit im Seniorenzentrum umgesetzt wird. Mit diesem normalisierungs-orientierten Konzept soll für Bewohner des Pflegeheims eine bedarfsgerechtere Betreuung und individuellere Lebensgestaltung ermöglicht werden. Herr Hartl betont hierbei die auch künftig sehr bedeutende Zusammenarbeit des Seniorenzentrums mit dem Verein Miteinander-Füreinander e. V.

Hinweisen möchte der Verein noch auf 2 Veranstaltungen zum Thema „Schlaganfall“, die organisiert werden von „Zu Hause leben“, der Selbsthilfegruppe „nach Schlaganfall“ (Ltg. Karin Geffers) und „Miteinander-Füreinander e. V.

am 27. Juni 2007, 19.30 Uhr:         Informationen zum Thema „Schlaganfall“. Es berichten Herr  Staudacher von der Oberschwabenklinik, Hausärzte und Frau Geffers

und am 11. Juli 2007, 19.30 Uhr:            Hilfe durch ambulante Dienste nach Schlaganfall

 Veränderungen im Vorstand:

              
Die beiden ausscheidenden Vorstandsmitglieder von Miteinander-Füreinander e. V.: Pfr.Dr. Karl Knauß (li.) und Gotthold Keppler (re.) und die neuen Vorstandsmitglieder v.l.: Gisela Riedinger, Anna Müller, Peter Ziegler u. Ruth Specht


Martin Hahn
Öffentlichkeitsarbeit Miteinander – Füreinander e. V.

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Mitgliederversammlung des Fördervereins Miteinander - Füreinander  e.V. 
am 17.11.2006

(Veröffentlicht im Mitteilungsblatt der Gemeinde Wilhelmsdorf am 08.12.2006)

Auch in diesem Jahr haben über 60 Mitglieder des Fördervereins Miteinander – Füreinander e.V. - Begleitung in Alter und Krankheit- mit großem Interesse an der Mitgliederhauptversammlung im Wilhelmsdorfer Bürgersaal teilgenommen. Wie bereits bewährt vom vergangenen Jahr, haben auch in diesem Jahr die beiden Musikerinnen Gudrun Schlund und Iris Stockmayer das ausführliche Veranstaltungsprogramm harmonisch und klangvoll umrahmt. Natürlich wurde auch in diesem Jahr wieder die kulinarische Begleitung durch Schülerinnen des Vereinsprojekts „Jugend in der Seniorenarbeit“
bestens ausgestaltet mit Kaffeegenuss und leckeren selbstgebackenen Kuchen.

Ute Amend moderierte in ihrer Funktion als erste Vorsitzende des Vereinsvorstands die Versammlung
und gab einen Gesamtüberblick zu den zahlreichen Vereinsaktivitäten bzw. bisher bestehenden helfenden Angeboten.  Sie unterstrich die bisher sehr gute Arbeit und die innovative Bereitschaft des Vereins mit der Einleitung: 2 Narren treffen sich. Der eine sagt „das ist neu, folglich gut“. Der andere erwidert: „das ist alt, folglich besser.“ Wir von Miteinander-Füreinander wollen keine Narren sein und hüten daher alt
Bewährtes und sind dabei offen für Neues. Nach dem Motto: Gutes bewahren und Neues gestalten und bewegen!

Nach der Totenehrung bedankte sich Ute Amend für die wichtige finanzielle Unterstützung der Vereinsarbeit durch die Beiträge der mittlerweile 251 Mitglieder sowie durch die großzügigen Zuschüsse der Gemeinde und des Lions Club. Als neue Ergänzung der Vereinsinhalte kann Frau Amend in diesem Jahr auf die fertiggestellte Homepage von Miteinander-Füreinander verweisen. Diese kann unter der Adresse www.miteinander-fuereinander-wilhelmsdorf.de besucht werden. Rose-Marie Duelli stellte
die dankenswerterweise von Herrn Duelli  erstellte Homepage im Detail vor.

Die jeweiligen Leiter der zahlreichen Tätigkeitsbereiche des Vereins berichteten jeweils zu den verschiedenen Ereignissen und Ergebnissen des vergangenen Jahres.

Hannelore Kuhn hat 2005 die Leitung der Nachbarschaftshilfe übernommen. Sie berichtete, dass 14 MitarbeiterInnen hier ständig im Einsatz sind. Die Hilfsangebote sind sehr vielseitig: Unterstützung bei Gartenarbeiten, bei der Hausarbeit, beim Einkauf; Unterstützung von pflegenden Angehörigen, damit
diese auch mal wieder durchatmen können. Auch seelsorgerische Aufgaben sind Inhalte der wertvollen Arbeit der mittlerweile auf 20 Jahre zurückblickenden Nachbarschaftshilfe.

Bereits 1420 Arbeitsstunden wurden in diesem Jahr bis Oktober durch die Nachbarschaftshilfe geleistet.

Die „Crew“ bürgt für eine besondere Qualität der geleisteten Arbeit, die zudem durch eine kontinuierliche Fortbildung der Helfer gesichert bleibt.

Für die Arbeit in den letzten 20 Jahren Nachbarschaftshilfe bedankt sich der Förderverein bei allen ehemaligen und aktiven Helfern.

Hanne Keppler beschrieb anhand verschiedenster Fallbeispiele die im vergangenen Jahr geleisteten Hilfen des Bürgerbüros. Das Bürgerbüro vermittelt Helfer an Hilfesuchende. Unterschiedlichsten Hilfeanfragen konnte in den meisten Fällen  erfolgreiche Hilfe vermittelt werden, z. B. Hilfe bei der Fällung eines Baums im Garten einer Seniorin unserer Gemeinde oder die gelungene Unterstützung einer jungen Mutter durch eine pensionierte Lehrerin bei der Erlangung des Hauptschulabschlusses in Schulfremdenprüfung. Neustes Angebot des Bürgerbüros ist die Vermittlung von Tagesmüttern. Das Bürgerbüro besteht seit 3 1/2 Jahren. 10 Mitarbeiterinnen bieten Dienstagvormittag und Donnerstagnachmittag Vermittlungshilfe im Bürgerbüro der Gemeinde an. Frau Keppler möchte die Bürger der Gemeinde dazu aufrufen, sich zu trauen, die Hilfsangebote des Bürgerbüros in Anspruch zu nehmen.

Robert Wiedmayer berichtete über die positive Resonanz der nun seit einem Jahr angebotenen Betreuungsgruppe für Menschen mit Demenz. Er bezeichnete dieses Angebot in netten Worten als einen „Wohlfühlnachmittag“ für die Teilnehmer sowie auch für die Angehörigen, die an diesem Nachmittag ein wenig durchatmen können. Die Gruppe trifft sich Mittwochnachmittag von 14.00 bis 17.00 Uhr im Gemeindehaus der Brüdergemeinde. Sie besteht derzeit aus 7 Gästen und 6 MitarbeiterInnen.

Robert Wiedmayer berichtete weiterhin zu der „Freizeit ohne Koffer“, die wie in den vergangenen Jahren wieder ausgebucht war. Auffallend ist, dass dieses Angebot nur von Seniorinnen genutzt wird. Das sollte doch auch einmal Senioren dazu anspornen, an diesem schönen Freizeitangebot teilzunehmen! Die nächste Freizeit ist vom 3. bis 6. September 2007 geplant.

Ute Amend berichtete zu  „Jugendliche helfen Senioren“. Derzeit arbeiten 5 Jugendliche in diesem Projekt, das hauptsächlich Bewohnern der Senioren-Wohnanlage zu Gute kommt. Sie gehen für die Bewohner einkaufen, machen Besuche, bieten jede Woche Gedächtnistraining an und veranstalten einmal pro Monat ein nettes Beisammensein beim „Kaffeetass und Kuchenstück“. Die mitarbeitenden Jugendlichen
bewährten sich als sehr zuverlässige Helfer, die zudem mittlerweile sehr gute Beziehungen zu zahlreichen SeniorInnen aufbauen konnten. Schade, dass das Angebot nur wenig von in der Gemeinde wohnhaften Senioren genutzt wird.

Weiterhin berichteten Winfried Stromm zum vier mal im Jahr stattfindenden gemeinsamen Singen in der Senioren-Wohnanlage, an dem inzwischen 10 bis 20 Besucher freudig teilnehmen. Der nächste Termin ist am 21. Dezember. Jeden zweiten Freitag im Monat liest Hanne Lutz ebenfalls in der Wohnanlage schöne jahreszeitlich angepasste Texte vor. Hier findet der nächste Termin am 8.Dezember statt. Gerda Metzger und Annemarie Vogel bieten regelmäßige Spielenachmittage an.

Gotthold Keppler berichtete in seiner Funktion als Kassenführer zur Rechnungsbilanz des Vereins im Rechnungsjahr 2005. Deutlich wurde wiederum, dass der Verein sehr gut haushaltet. So konnte der
Verein in 2005 bei Einnahmen von 25.000 Euro und Ausgaben von 21.500 Euro wiederum einen Überschuss erwirtschaften. Daher konnten die zahlreichen Vereinsprojekte finanziert werden und auch in Zukunft seien bestehende und neue Hilfsangebote des Vereins gesichert. Herr Keppler wird sein Amt als Kassenführer nicht mehr weiterführen. Herr Dr. Gerstlauer und Frau Amend dankten Herrn Keppler für seine unnachahmlich gewissenhafte und vertrauensvolle Kassenführung. Als sein Nachfolger wurde Herr
P. Ziegler durch die Mitgliederversammlung gewählt. 

Auch die Kassenprüfer Herr Arnold und Herr Hagen unterstrichen nochmals die sehr gewissenhafte
Arbeit von Herrn Keppler: „Hier stimmt´s auf der ganzen Linie!“ Herr Hagen führte die Entlastung des Vereinsvorstands bei einstimmiger Zustimmung der Mitglieder durch.

Herr Dr. Gerstlauer führte die Neuwahl des Vereinsvorstands durch. Der angetretene Vorstand mit Ute Amend (Vorsitzende), Rose-Marie Duelli (stellvertretende Vorsitzende), Iris Ziegler (Schriftführerin),
Erich Oelhaf, Dorothee Walz, Traudl Ziegler, F. A. Müller sowie die beiden Kassenprüfer H. W. Arnold und H. R. Hagen wurden einstimmig gewählt.

Rose-Marie Duelli betonte abschließend, dass ein Verein von und mit seinen Mitgliedern lebt. Sie möchte hiermit auch für weitere neue Mitglieder werben.

Bereits heute freut sich der Verein Miteinander-Füreinander e. V. auf zahlreiche Besucher bei der
nächsten Mitgliederversammlung am 23.März 2007.

Martin Hahn
Öffentlichkeitsarbeit Miteinander – Füreinander e. V.

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Geburtstag der Betreuungsgruppe für Menschen mit Demenz

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Veröffentlicht im Mitteilungsblatt der Gemeinde Wilhelmsdorf am 19.10.2006)

Am 11.10.2006 feierte das "jüngste Kind" des Fördervereins Miteinander-Füreinander, die Betreuungsgruppe für Menschen mit Demenz, seinen 1. Geburtstag.
Gefeiert wurde in großer Runde zusammen mit ihren Angehörigen und Mitgliedern des Vorstandes vom Förderverein Miteinander-Füreinander. In der Mitte des Tisches lag, der Jahreszeit entsprechend, ein schwerer Brotleib, umgeben von verschiedenen Getreideähren, Körnern, Blättern und Trauben. Die Gäste berichteten von der früher schweren Erntearbeit auf dem Feld, die dem Feiern vorausging. Der Erntedank wurde mit gemeinsam gesungenen Liedern gefeiert, bevor in fröhlicher Runde um " Versucherle" des Kürbisbrotes gewürfelt wurde. Nach dem gemeinsamen Kaffeetrinken ging es auch an diesem Nachmittag bei schönstem Herbstwetter auf einen kürzeren oder längeren Spaziergang hinaus auf den Saalplatz oder
an den Lengenweiler See.

Martin Hahn
Öffentlichkeitsarbeit Miteinander – Füreinander e.V. __________________________________________________________________
 

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